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7. Steinhuder Meer Konferenz

Schloss Landestrost: Ort für intensiven Austausch | © Ulrich Pucknat
Thomas Klein, erster Kreisrat des Landkreises Nienburg/Weser eröffnet die 7. Steinhuder Meer Konferenz | © Christian Stahl, Region Hannover
In den Impuls- Interviews bekam die Landwirtschaft ein Gesicht: Hier Moderator Matthias Apitz im Gespräch mit Landwirtin Lena Starcke | © Ulrich Pucknat
Arbeitsphase in den Workshops: Ideen werden gesammelt | © Ulrich Pucknat
Bürgermeister Uwe Sternbeck begrüßt zum öffentlichen Teil der Konferenz | © Ulrich Pucknat
Fachbereichsleiterin Sonja Papenfuß informiert über aktuellen Stand des Naturparkplans | © Ulrich Pucknat

Landwirtschaft als Partner im Naturpark Steinhuder Meer

Die Landschaft des Naturparks ist in weiten Teilen durch Wiesen, Weiden und Wald geprägt. 42 Prozent der Fläche des Naturparks wird landwirtschaftlich genutzt. Damit diese abwechslungsreiche Kulturlandschaft erhalten bleibt, braucht es die Landwirte der Region.

Wie können Landwirte und Naturpark zukünftig enger zusammenarbeiten? Wo liegen die Herausforderungen der Landwirtschaft im Naturpark? Und wie kann Arten- und Naturschutz in die landwirtschaftliche Flächennutzung integriert werden? Diese Fragen diskutierten rund 100 Akteurinnen und Akteure der Naturparkregion auf der 7. Steinhuder Meer Konferenz im Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge.

Thomas Klein, erster Kreisrat des Landkreises Nienburg/Weser begrüßte die Gäste. Die Konferenz sei der Startschuss für einen intensiven Austausch zu diesem Thema. "Mit der Steinhuder Meer Konferenz  bestellen wir heute den Acker und hoffen, dass die Saat aufgeht und wir eine reiche Ernte einfahren werden." Zudem betonte Klein den Charakter der Veranstaltung als wichtige Austauschplattform der Akteurinnen und Akteure vor Ort.

Fachvorträge: Landwirtschaft im Naturpark

Als Herausforderungen der Landwirtschaft im Naturpark benannte Dr. Holger Hennies, Vorstand des Landvolkes Hannover e. V., zum einen die Flächenknappheit sowie den Strukturwandel. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe nähme rapide ab. Bei dem zu beobachtenden Rückgang der Biodiversität wolle er die Landwirtschaft nicht freisprechen, aber es gäbe auch noch weitere Ursachen. Mögliche Lösungen wären u.a. eine Mosaiknutzung und flexible Konzepte. Der Naturpark sei daher ein geeigneter Rahmen für Vertragsnaturschutz auf Augenhöhe.

Dipl.-Ing. Björn Rohloff von der Stiftung Kulturlandpflege stellte Ansätze vor, wie Arten- und Naturschutz in die landwirtschaftliche Flächennutzung integriert werden können. Als Gründe für den Artenverlust führte er u.a. homogene und dichte Pflanzenbestände, verkürzte Mähintervalle als auch den Rückgang der Außenviehhaltung an. Insbesondere seien Bodenbrüter wie die Feldlerche und der Kiebitz gefährdet. Zügige Erfolge könnten bereits durch Blühstreifen oder Bracheflächen, Vergrößerung der Saatreihenabstände und eine Bewirtschaftungsruhe im Winter erreicht werden.

Workshops: intensiver Austausch

In den anschließenden Workshops wurde in zwei parallelen Gruppen konstruktiv diskutiert: Es wurde festgestellt, dass es bereits zahlreiche Projekte und Aktivitäten gibt, die es zukünftig besser zu verzahnen gilt. So wolle man Erzeuger und Verbraucher zusammen bringen, Informationen über die landwirtschaftlichen Produkte und die Vermarktung ausbauen. Der Austausch zwischen den Unteren Naturschutzbehörden und den Landwirten sei bereits gut, in anderen Bereichen könne der Dialog noch intensiviert werden.

Öffentlicher Teil: Schwerpunkte und Projekte des Naturparks in 2017

Uwe Sternbeck, Bürgermeister der Stadt Neustadt am Rübenberge, hieß die Gäste zum öffentlichen Teil der Konferenz willkommen und freute sich, dass das Schloss Landestrost bereits zum dritten Mal Tagungsort für die Steinhuder Meer Konferenz ist.

Auf der vorangegangenen Steinhuder Meer Konferenz wurde der Entwurf des Naturparkplans vorgestellt und mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern diskutiert. Wie der aktuelle Stand des Planwerkes ist, erläuterte die Leiterin des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover, Sonja Papenfuß: Der ursprüngliche Zeitplan wurde zu Gunsten der Einarbeitung aller Rückmeldungen verschoben. Im ersten Halbjahr 2018 soll der Naturparkplan den entsprechenden Gremien der Naturpark-Partner vorgelegt werden.

Eine positive Bilanz zog Sonja Papenfuß auch beim Naturparkhaus in Mardorf: Seit seiner Eröffnung im April 2017 haben bereits 20.000 Besucherinnen und Besucher die Ausstellung rund um das Thema Moor im Naturpark besucht.

Über die erfolgreiche Zertifizierung zum "Nachhaltigen und barrierefreien Naturpark" im September 2017 berichtet der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock. Die Destination rund um den Naturpark ist damit erstes nachhaltiges Reiseziel in Niedersachsen. Um das Netzwerk noch weiter auszubauen, können sich noch Partnerbetriebe beteiligen.

Mit dem Thema "Entschlammung im Steinhuder Meer" setzte Dr. Conrad Ludewig, Dezernatsleiter der Domänenverwaltung, Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser, den Schlusspunkt der Konferenz. Die letzten beiden Entschlammungsaktionen 2015 am Südufer und 2017 am Nordufer hätten gezeigt, dass die Polder hervorragend funktionieren. Bei der Suche nach einer weiteren Polderfläche sei man in guten Gesprächen, wohl wissend, dass der Bodenmarkt aktuell sehr schwierig und umkämpft sei.

Eine ausführliche Dokumentation der Veranstaltungen erscheint Anfang 2018.

Das Programm der 7. Steinhuder Meer Konferenz können Sie hier nachlesen.


6. Steinhuder Meer Konferenz

Stand im Mittelpunkt der 6. Steinhuder Meer Konferenz: Der Entwurf des Naturparkplanes | ­© Region Hannover
Prof. Dr. Axel Priebs eröffnet die 6. Steinhuder Meer Konferenz | ­© Region Hannover
Die Meinung der Gäste war gefragt | ­© Region Hannover
Gab mit Ihrem Vortrag Impulse für die Workshops: Andrea Zörnig erläutert die Module | ­© Region Hannover
Der Entwurf stand zur Diskussion: Ideen und Anregungen wurden in den Workshops gesammelt | ­© Region Hannover
Wozu einen Naturparkplan? Sonja Papenfuß stellt den Entwurf vor| ­© Region Hannover
Thomas Beuster berichtet über das Netzwerk "Lebendige Seen" | ­© Region Hannover

Einen Naturparkplan für den Naturpark Steinhuder Meer

Der Naturpark Steinhuder Meer ist mittlerweile schon 42 Jahre alt und es gibt immer wieder neue Ideen, um ihn zu gestalten und zu verbessern. Grundlage hierfür wird der Naturparkplan sein, er stellt die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Naturparks.

Der Entwurf dieses Zukunftsplanes wurde auf der 6. Steinhuder Meer Konferenz am 25. November 2016 öffentlich vorgestellt und mit über 100 Akteurinnen und Akteuren der Naturparkregion diskutiert.

Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, begrüßte die Gäste im Landgasthaus Meyer in Poggenhagen.Der Entwurf des Naturparkplans kommt mit 191 Seiten und über 700 Gramm bereits sehr umfangreich daher–Prof. Priebs lud die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz dazu ein, Ihre Vorschläge mit einzubringen, untereinander zu diskutieren und sich am Prozess des Naturparkplanes zu beteiligen.

Uwe Sternbeck, Bürgermeister von der Stadt Neustadt a. Rbge., hieß die Gäste im Süden des Neustädter Landes ebenfalls willkommen und begrüßte, dass sich die Menschen der Region bei der Entwicklung des Planes mit einbringen können.

Wozu einen Naturparkplan?

Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt, erläuterte in Ihrem Vortrag die Elemente des Naturparkplan-Entwurfs und ging darauf ein, was der Naturparkplan leisten kann und soll: Das ist nicht wenig! So soll das Planwerk unter anderem die vielfältigen Anforderungen an moderne und nachhaltige Großschutzgebiete erfüllen, ebenso transparent, innovativ und verlässlich sein. Der Naturparkplan ist Handlungskonzept und zeigt die Entwicklungsperspektiven für die nächsten Jahre auf. Die Grundlage bildet eine umfassende Analyse, die aufführt, was bereits in 42 Jahren Naturparkarbeit erreicht wurde.

Die thematischen Module des Naturparkplans

In einem Impulsvortrag erläuterte Andrea Zörnig, die Geschäftsführerin des Naturparks, dass die Entwicklungslinien des Naturparks für die nächsten Jahre durch die thematischen Module des Naturparkplans gesteuert werden. Diese gliedern sich in vier Schwerpunktthemen:

  • Barrierefreiheit – Naturpark für alle
  • Nachhaltige, regionale Wertschöpfung
  • Naturerleben und Umweltbildung
  • Natur und Gesundheit - Erholung
  • Mit Auswahlkriterien und Beispielen erläuterte sie die Module und stimmte so die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Workshop-Phase ein.

Workshops: Ideen und Anregungen waren gefragt

In den anschließenden Workshops waren dann Ideen und Anregungen gefragt. In zwei parallelen Gruppen wurde intensiv diskutiert: von allgemeinen Anmerkungen zum Naturparkplan bis hin zu ganz konkreten Projektideen. Die Hinweise aus der Konferenz werden ausgewertet und fließen in den Naturparkplan mit ein.

Öffentlicher Teil: Schwerpunkte und Projekte des Naturparks

Am Nachmittag begrüßte Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover, die Gäste zum öffentlichen Teil der Konferenz und gab einen Rückblick auf die vorangegangene 5. Steinhuder Meer Konferenz zum Thema „Nachhaltiger Tourismus“. Etliche von den vor einem Jahr entwickelten Vorschlägen und Ideen wurden in den Entwurf des Naturparkplanes aufgenommen. Das Angebot zur kostenfreien Energie-Analyse wurde umgesetzt und hat den Anstoß für das Pilotprojekt "Energieeffizienz in der Hotellerie und Gastronomie" in der Region Nienburg angestoßen.

Das gemeinsame Pilotprojekt „Nachhaltiger und barrierefreier Naturpark“ präsentierte  der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock. Gleich einem doppelten Zertifizierungsverfahren stellen sich der Naturpark Steinhuder Meer und seine Tourismuspartner. Bis zum Sommer 2017 geht es nun gemeinsam darum, die Zertifizierung mit den Qualitätsigeln „Nachhaltiges Reiseziel“ sowie „Reisen für Alle“ zu erlangen.

Ob das Steinhuder Meer "Lebendiger See des Jahres 2017" wird – im nächsten Jahr zum Tag des Wassers, 22. März, wird es offiziell bekanntgegeben. Die Bewerbung und das Netzwerk „Lebendige Seen“ stellte Thomas Beuster, Geschäftsführer der Ökologische Schutzstation Steinhuder Meer e. V., vor.

Zum Abschluss der Konferenz freute sich Sonja Papenfuß, die Eröffnung des neuen Naturparkhauses im April 2017 ankündigen zu können. Es wird der Sitz der Naturparkverwaltung sein und mit der Dauerausstellung "Vom Torfabbau zum Klimaschutz – Moore im Wandel ihrer Funktionen" den Naturpark für Besucherinnen und Besucher noch attraktiver machen.

Die ausführliche Dokumentation der 6. Steinhuder Meer Konferez herunterladen

Das Programm der 6. Steinhuder Meer Konferenz können Sie hier nachlesen.

Den Entwurf des Naturparkplanes können Sie hier herunterladen.

 

5. Steinhuder Meer Konferenz

Tourismus in der Naturparkregion zukunftsfähig gestalten! – wie geht das?

Der Naturpark Steinhuder Meer ist mit seiner intakten Natur und Landschaft ein beliebtes touristisches Ausflugsziel – weit über Niedersachsen hinaus. Wie auch zukünftig diese Ressource Naturpark für einen umwelt- und natur­verträg­lichen Tourismus geöffnet, bewahrt und ausgebaut werden kann, das haben die gut 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 27. November 2015 auf der 5. Steinhuder Meer Konferenz diskutierten. Das Thema lautete: Nachhaltiger Tourismus.

Prof. Dr. Axel Priebs, Umweltdezernent der Region Hannover, begrüßte die Gäste in der Evangelischen Heimvolkshochschule Loccum e.V. in Rehburg-Loccum und unterstrich den Charakter der Veranstaltung: Die Konferenz biete den Akteurinnen und Akteuren die Gelegenheit, sich auszutauschen und zu vernetzen, zu diskutieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen. Bei der nachhaltigen Gestaltung des Tourismus läge die Herausforderung darin, dass die ökonomischen Interessen mit den ökologischen Notwendigkeiten zusammen gebracht werden, ohne dabei die sozialen Aspekte zu vernachlässigen. Auch Detlev Kohlmeier, der Landrat des Landkreises Nienburg/Weser, und Martin Franke, der Bürgermeister der Stadt Rehburg-Loccum, betonten in ihren Begrüßungsreden diese drei Säulen der Nachhaltigkeit.

Prof. Dr. Axel Priebs eröffnet die 5. Steinhuder Meer Konferenz | © Ulrich Pucknat
Thema Nachhaltiger Tourismus traf auf viel Interesse | © Ulrich Pucknat
Landrat Kohlmeier, Bürgermeister Franke und Fachbereichsleiterin Papenfuß (v.l.) | © Ulrich Pucknat

Vorträge: Förderrichtlinien und der Status quo

Der Fachvortrag von Andrea Menge vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr führte in das Thema nachhaltiger Tourismus ein und  zeigte Möglichkeiten zur Förderung auf. Einen Überblick über die bereits vorhandenen Angebote im Naturpark gab der Geschäftsführer der Steinhuder Meer Tourismus GmbH, Willi Rehbock. Sein Fazit: In punkto Nachhaltigkeit sei bereits vieles erreicht worden, aber es gäbe auf betrieblicher Ebene und bei Kooperationen noch Potenziale.

Impulsreferate: Beispiele, Konzepte, Tipps

Ein erfolgreiches Projekt mit Berufsschülerinnen und -schülern der Hotelfachschule stellte Anke Biedenkapp vom Verein Global Partnership Hannover vor. Diese hatten nachhaltige Angebote für Gastronomen der Steinhuder Meer Region entwickelt.

Zehn Tipps wie Energiekosten gespart werden können, präsentierte Andreas Koch, Geschäftsführer blueContec GmbH. Die Spanne reichte von ersten Schritten ganz ohne Investitionen bis hin zu strategischen Maßnahmen mit längeren Amortisationszeiten.

Wie nachhaltige Angebote kommuniziert werden können, zeigten am Beispiel des Deutschen Kreativzentrums Holz in Nienburg, Martin Fahrland, Geschäftsführer der Mittelweser-Touristik GmbH, und Reinhold Büdeker vom Kreativzentrum Holz. Das Projekt zählte zu den Nominierten des Wettbewerbs "Tourismus mit Zukunft. Preis für Nachhaltigkeit im Reiseland Niedersachsen 2015" der TourismusMarketing Niedersachen GmbH.

Referenten der Konferenz: v.l. Fahrland, Menge, Rehbock, Biedenkapp, Büdecker, Koch | © Ulrich Pucknat

Workshops: Visionen, Ideen, Projekte

In den anschließenden Workshops wurde intensiv diskutiert. Es entstanden Visionen rund um die Frage, wie kann die touristische Zukunft im Naturpark Steinhuder Meer nachhaltig gestaltet werden? Aber auch erste Maßnahmen und Ideen für konkrete Projekte wurden entwickelt, wie zum Beispiel ein Regionalmarkt für Lebensmittel, ein Angebot zur Energieanalyse, ein Wissenstransfer und Kooperationen bei der beruflichen Bildung…

Präsentation der WS-Ergebnisse, 5. Steinhuder Meer Konferenz | © Ulrich Pucknat

Öffentlicher Teil:
Projekte des Naturparks in 2015

Am Nachmittag eröffnete Sonja Papenfuß, Leiterin des Fachbereichs Umwelt der Region Hannover, den öffentlichen Teil der Konferenz und stellte das Ausstellungskonzept des neuen Naturparkhauses vor. Mit der Erlebniskarte präsentierte die Geschäftsführerin des Naturparks, Andrea Zörnig, ein erfolgreiches, grenzübergreifendes Kooperationsprojekt. Die Nordhannoversche Moorroute, die die Moore der Region Hannover miteinander verbindet, darunter auch das Tote Moor im Naturpark, stellte Bilge Bianca Tutkunkardes, Leiterin des Teams Regionale Naherholung, vor.

Dokumente herunterladen

Die Dokumentation der Veranstaltungen:

Dokumentation herunterladen

Wie sieht die touristische Zukunft im Naturpark Steinhuder Meer aus? | © Ulrich Pucknat

Das Programm der 5. Steinhuder Meer Konferenz finden Sie hier:

Vorschau auf den Einladungsflyer

 

Festakt & 4. Steinhuder Meer Konferenz

Titelbild der DokumentionDas Jahr 2014 stand ganz im Zeichen des 40 jährigen Bestehens des Naturparks Steinhuder Meer. Das Jubiläum bot Anlass, den Blick auf das bereits Erreichte sowie auf zukünftige Entwicklung und Aufgabenfelder des Naturparks zu werfen – und nicht zuletzt war es auch ein Grund zum Feiern. In einem Festakt und der 4. Steinhuder Meer Konferenz wurde beiden Punkten Rechnung getragen.

Die gesamte Dokumentation sowohl des Festaktes als auch der 4. Steinhuder Meer Konferenz finden Sie hier zum Herunterladen:

Dokumentation: Festakt & 4. Steinhuder Meer Konferenz

 

Festakt "40 Jahre Naturpark Steinhuder Meer"

Zum 40jährigen Jubiläum des Naturparks am 5. November 2014 begrüßte Regionspräsident Hauke Jagau auf dem Festakt die geladenen Gäste auf Schloss Landestrost. Zu den Gratulanten zählten neben den Landräten der beiden Partnerlandkreise Nienburg/Weser und Schaumburg, Detlev Kohlmeier und Jörg Farr, auch der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, sowie die Vorsitzende der Bingo-Umweltstiftung und Vorsitzende des Umweltausschusses des Niedersächsischen Landtags, Sigrid Rakow. Einig waren sich alle darin, dass es in den 40 Jahren erfolgreich gelungen sei, die Natur zu bewahren und zu schützen, gleichzeitig aber auch erlebbar zu machen.

Olaf Lies, Sonja Papenfuß und Hauke Jagau

© Region Hannover

 

In seiner Festrede lobte Dr. Michael Arndt, Präsident des Verbands Deutscher Naturparke, unter anderem das vorbildhafte Konzept der Besucherlenkung des Naturparks hin. Mit den Junior Rangern wurde ein erfolgreiches Projekt der Umweltbildungsarbeit im Naturpark gewürdigt. Die HAZ-Kolumnisten Bruno Brauer und Uwe Janssen warfen am Ende einen satirischen Blick auf den Jubilar – die eigentliche Wunsch-Filmkulisse von Steven Spielbergs Blockbustern. Musikalisch gab das Quartett Plus I dem Festakt den feierlichen Rahmen.

Ein erfolgreiches Projekt der Umweltarbeit im Naturpark sind die Junior Ranger: Acht Kinder erhielten eine Ernennungsurkunde von ihren Paten, darunter auch die Landräte der beiden Partnerlandkreise Nienburg/Weser und Schaumburg, Detlev Kohlmeier und Jörg Farr.

© Region Hannover

Eine Dokumentation der Reden, Grußworte und Beiträge des Festaktes finden Sie hier:

Dokumentation: Festakt „40 Jahre Naturpark Steinhuder Meer“

 

4. Steinhuder Meer Konferenz

Die 4. Steinhuder Meer Konferenz am 6. November 2014 stand ebenfalls ganz im Zeichen des Jubiläums. Prof. Dr. Axel Priebs eröffnete die Konferenz, zu der trotz Bahnstreik knapp 100 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen, um sich am Vormittag in Fachvorträgen über den Klassiker Steinhuder Meer Rundweg zu informieren. Am Nachmittag standen Aufbau und Entwicklung der Umweltbildungsarbeit im Naturpark im Mittelpunkt. Nach den jeweiligen Themenblöcken stellten sich die Referentinnen und Referenten auf dem Podium der Diskussion. Zum Abschluss wurde eine Bilanz der vorangegangenen Konferenz gezogen und das geplante neue Naturparkhaus sowie die Naturpark-Plan-Bestandsanalyse vorgestellt.

Podium der 4. Steinhuder Meer Konferenz

© Region Hannover

Die Unterlagen der 4. Steinhuder Meer Konferenz finden Sie nachstehend zum Herunterladen:

Dokumentation: 4. Steinhuder Meer Konferenz

 

Der Meerbruch – entwickelt für Natur und Tourismus

Bei seinen Vortrag „Der Meerbruch – entwickelt für Natur und Tourismus“ hat Karl-Heinz Garberding, Ehrenvorsitzender der Ökologischen Schutzstation Steinhuder Meer e. V., Tonaufnahmen von typischen Tieren im Meerbruch vorgespielt. Diese Hörbeispiele von Stimmen der Grau- und Blässgänse, von Kiebitz und Brachvogel sowie beindruckende Konzerte von Laubfröschen und Lurchen hat er freundlicher Weise zur Verfügung gestellt. Hier können Sie reinhören:

Typische Tiere im Meerbruch

© Wikimedia Commons (User: Andreas Trepte)

Marktplatz

Parallel zu beiden Veranstaltungen war vom 5. bis 6. November im Herzog-Erich-I.-Saal auf Schloss Landestrost ein Marktplatz aufgebaut. Die Besucherinnen und Besucher konnten sich an Ständen der Kooperationspartner des Naturparks informieren. Überdies wurden Ausstellungen und Projekte des Naturparks präsentiert.

Olaf Lies und Sonja Papenfuß besuchen den Marktplatz

© Region Hannover

Einen Überblick über die Beiträge des Marktplatzes finden Sie hier:

Dokumentation: Marktplatz

3. Steinhuder Meer Konferenz

Zum dritten Mal richtete die Region Hannover als Trägerin des Naturparks Steinhuder Meer am 29. November 2013 die Steinhuder Meer-Konferenz aus. Zwei Konferenzen waren im Jahr 2012 voran gegangen und hatten erfolgreich den Grundstein für ein neues Veranstaltungsformat in der Region gelegt.

Rund 100 interessierte Akteurinnen und Akteure sowie Vertreterinnen und Vertreter aus Behörden und Institutionen rund um den Naturpark Steinhuder Meer fanden sich auf Schloss Landestrost in Neustadt am Rübenberge ein, um sich mit den aktuellen Leitthemen „Barrierefreiheit“ und „E-Mobilität“ auseinanderzusetzen. Durch die eintägige Veranstaltung führte Matthias Apitz, Mitarbeiter der Region Hannover und erfahrener Veranstaltungsmoderator. Ihm gelang es, die Konferenzteilnehmenden zwischen Vorträgen, angeregten Pausengesprächen und Diskussionsrunden immer wieder rechtzeitig zu versammeln und in die verschiedenen Programmpunkte einzuführen.

Die Unterlagen der Tagung finden Sie nachstehend zum Herunterladen:

  1. Tagungsdokumentation der 3. Steinhuder Meer Konferenz
  2. Präsentationsfolien der 3. Steinhuder Meer Konferenz:
    Impulsvortrag "Barrierefreiheit im Naturpark Steinhuder Meer - Gegenwart und Zukunft"
    Refernt: Willi Rehbock, Steinhuder Meer Tourismus GmbH
    Impulsvortrag "Die Initiative Eifel barrierefrei - Natur für Alle, Bilanz aus den letzten 10 Jahren"
    Refernt: Jan Lembach, Naturpark Nordeifel
    Impulsvortrag "eBike Winterberg"
    Refernt: Dr. Nicolaus Prinz, Winterberg Touristik und Wirtschaft GmbH
    Impulsvortrag "Pedelecs - Ikone der modernen Mobilität"
    Refernt: Hannes Neupert, ExtraEnergy e.V.
2. Steinhuder Meer Konferenz

© F.-W. Hartmann
© RegionBus Hannover GmbH

Am 30. November 2012 veranstaltete der Naturpark Steinhuder Meer/ Region Hannover die 2. Steinhuder Meer-Konferenz. Damit fand die im Januar 2012 ins Leben gerufene Konferenzreihe ihre Fortsetzung. Sie dient als Austauschplattform für alle Akteure und Interessierten im und am Naturpark und rund um das Steinhuder Meer. Zum aktuellen Leitthema "Mobilität im Naturpark Steinhuder Meer - zu Land und zu Wasser" versammelten sich rund 100 Interessierte in den Strandterrassen in Steinhude.
Die Konferenz wird als jährliche Veranstaltungsreihe fortgesetzt.

Tagungsdokumentation zum Herunterladen

Auszüge aus der Dokumentation

Die einzelnen Vorträge zum Herunterladen:

1. Steinhuder Meer Konferenz

© Region Hannover, C. Stahl

Die erste Steinhuder Meer-Konferenz fand am 12. und 13. Januar 2012 statt. Die Region Hannover und der Naturpark Steinhuder Meer hatten dazu eingeladen und weit über 100 lokale Akteure und Interessierte waren gekommen um sich über Erfolge und Probleme auszutauschen, Lösungen zu suchen und über die weitere Zusammenarbeit zu sprechen.

Nach dem großen Erfolg der Auftaktveranstaltung wurde beschlossen, die Veranstaltungsreihe in einem jährlichen Turnus zu wiederholen.

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